Ferien! Auch hier im Blog! 26.Juni 2008, 13:21
Posted by hoellenkuehlschrank in Bloggen, Höllenkühlschrank aktuell.Tags: Arbeit, blog, Führerschein, Ferien, Pause, Tankstelle
3 comments
Gestern war in NRW der letzte Schultag. Ich hab mein Zeugnis und bin damit haarscharf an einem 1er-Schnitt vorbeigerauscht. Dennoch ein gutes Zeugnis. Ich wünsche an dieser Stelle allen erholsame Ferien bzw. einen schönen Urlaub.
Für mich werden die Ferien jedoch nicht ganz so entspannt. Am Montag fange ich bei der Shell-Tankstelle Meckenheim/Merl an und werde zum ersten mal Probearbeiten. Außerdem werde ich jetzt in den Ferien mit dem Führerschein anfangen. Also allerhand zu tun.
Deswegen habe ich vor für die Zeit der Ferien nicht mehr so regelmäßig hier zu schreiben. Bisher habe ich ja (fast) jeden Tag etwas geschrieben (bis auf die Wochenenden), was ich für die nächsten sechs Wochen aber nicht ganz so pflegen werde. Wenn irgendetwas Wichtiges ist, werde ich natürlich sofort an die Tastatur springen (z.B. Finale *muha), aber täglich könnt ihr im Moment nicht mit Neuem von mir rechnen.
In diesem Sinne, schöne Ferien!
Miyavi - Thiz Is The Japanese Kabuki Rock in der Live Music Hall 23.Juni 2008, 16:36
Posted by hoellenkuehlschrank in Höllenkühlschrank aktuell, Musik (mehr oder weniger).Tags: Boiz, Cologne, Hall, Japanese, Kabuki, Kavki, Köln, Live, Miyavi, Music, Rock, tour, World
add a comment
Samstag war ein großartiger Tag. Ausnahmsweise einmal nicht wegen der EM sondern weil ich auf einem Konzert war. Undzwar auf einem außerordentlich geilen Konzert.
Miyavi und die Kabuki Boiz traten in der Live Music Hall in Köln im Rahmen ihrer Welttournee auf und heizten den schätzungsweise 1000 Besuchern ordentlich ein. Das letztjährige Konzert (auf dem ich ebenfalls war) wurde in vielerlei Hinsicht getoppt. Einerseits war die Show wesentlich geiler, andererseits war es auch viel anstrengender, ein wesentlich größeres Gedränge und die Security hatte irgendwie mehr Schwierigkeiten die Meute unter Kontrolle zu bekommen, als das bei den Kollegen vom Brückenforum der Fall war.
Trotzdem, das Konzert war jeden Cent wert. Ich habe zwar geschwitzt wie ein Iltis und fühlte mich hinterher wie eine Woche abgelaufener Pudding, aber Miyavi live zu sehen ist einfach ein Event ohne gleichen.
Besonders geil war, dass Miyavi nach der Pause im Deutschland-Trikot auf die Bühne zurückkehrte.
WE’RE KABUKI BOIZ!!!
Posten was Buzz hat - Ein Weg sein Blog bekannt zu machen? 19.Juni 2008, 18:30
Posted by hoellenkuehlschrank in Bloggen, Höllenkühlschrank aktuell, Internet.Tags: bekannt, blog, Bloggen, Buzz, cool, erfolgreich, Gina, just, Lisa, posten, Sextape, youporn
5 comments
Schönen guten Tag, ich bin Blogger, ich komme aus Schland!
Viele, viele, viele, viele, viele, viele, viele, wirklich viele Blogposts auf mindestens genausovielen Blogs haben sich schon mit dem Thema befasst, wie man denn ein erfolgreiches Blog aufbaut, was und wieviel und wie oft man schreiben muss und dergleichen.
Naja, meine Devise beim Bloggen lautet: Ich schreibe was ich will, so viel ich will und so oft ich will. Dennoch wäre es schön mal ein paar mehr als die üblichen 100-200 Views am Tag zu haben, schließlich will man seine Meinung ja auch möglichst vielen Menschen unter die Nase reiben.
Eine Möglichkeit dahin scheint es zu sein, Dinge zu Posten, die jeden interessieren, so hirnverbrannt sie auch sein mögen. Gemeint sind Dinge wie: BigBrother, Germany’s Next Topmodel(jetzt ja nicht mehr), DSDS, youporn (!!!) oder gerade ganz aktuell eben die EM und das Gina Lisa Sextape, das im Internet gesucht wird wie der heilige Gral.
Just-Cool.de ist ein gutes Beispiel hierfür. Das Blog existiert seit gerade einmal einer Woche, hat aber dennoch ein paar Tausend Views pro Tag, hauptsächlich bestimmt durch seine Beiträge über das eben genannte Gina Lisa Video, wobei es ebenfalls noch einen Beitrag über Youporn und Konsorten gibt, der ebenfalls reichlich Klicks geben sollte.
Ist das der Weg? Muss man sich erstmal über derartige Beiträge in der Blogosphäre etablieren und dem Buzz folgen? Mein Problem damit wäre, dass mich sowas einfach nicht interessiert; weder irgendwelche Ficki-Ficki-Szenen der Ruhrpott-Asi-Tante Gina Lisa noch youporn und co. (da geh ich natürlich niemals drauf, bin ja erst 17 *hust*). Allerdings wäre das dauerhafte Knacken der 200er Grenze eine sehr schöne Sache. Zwickmühle.
Naja, eine eindeutige Antwort darauf, wie ein Blog bekannt wird gibt es ja nicht wirklich, weil da einfach Hunderte von Faktoren eine Rolle spielen, aber dieses “Buzz-Blogging” scheint wohl eine Möglichkeit zu sein, über die ich nachdenken werde…… aber dafür muss der Gina-Lisa Porno schon der absolute Bringer werde.
In diesem Sinne, schönen Abend noch!
P.S.: Vielleicht meldet sich ja auch auf diesen Beitrag hin der Blog-Messias bei mir, und weist mir meine Fehler auf! *hehe*
Eine Spalte für Social Networking unso… 5.Juni 2008, 18:46
Posted by hoellenkuehlschrank in Höllenkühlschrank aktuell.Tags: Links, MySpace, SchülerVZ, Sidebar, Social Network, twitter, Widget
add a comment
Habe mir eben mal ein kleines neues Widget in meine Sidebar gepflastert.
Hab da mal ein paar Links zu Seiten, wo ich ebenfalls angemeldet bin, reingehämmert, als da wären -> MySpace, SchülerVZ & Twitter
Vielleicht kommen da noch ein paar dazu, vielleicht Foren oder Ähnliches, aber das sollte erstmal reichen.
Den kleinen Kasten findet ihr, wenn ihr unter meinem Blogroll.
Schönen Abend noch!
Ein feister Triathlet! 3.Juni 2008, 16:55
Posted by hoellenkuehlschrank in Höllenkühlschrank aktuell, Schule.Tags: Laufen, Radfahren, Schule, Schwimmen, Triathlon
add a comment
Schönen guten Tag!
Ich bin unwesentlich müde, da wir heute unseren Schultriathlon (also nur die Stufe 12) fuhren, für den wir die letzten Monate trainierten. 1km Schwimmen, 5km Laufen und 15km Radfahren. Ist eigentlich sehr entspannt gelaufen hab ne Zeit von 1:35:xx hinbekommen, fünf Minuten an der 2- vorbei. Allerdings dafür, dass ich sonst keinen Sport mache eine ganz passable Leistung, oder nicht?
Was mich allerdings sehr ärgerte war, dass ich am Ende der Laufstrecke von derben Seitenstichen und irgendsoeinem komischen Schmerz in meinem linken Bein gequält wurde, sodass ich die letzten 400-500 Meter was langsamer vorankam. Dennoch… ich bin zufrieden mit meiner Zeit und froh, dass es vorbei ist. Auf dem Zeugnis werde ich in Sport wohl eine solide zwei bekommen, womit ich mehr als zufrieden bin.
Nun werde ich mich erst einmal auf meine Couch legen und sanft dahinschlummern.
Ich wünsche euch einen schönen Tag.
D. (S)Hellfritzsch 2.Juni 2008, 14:58
Posted by hoellenkuehlschrank in Höllenkühlschrank aktuell.Tags: Aushilfe, Job, Meckenheim, Merl, Tanken, Tankstelle, Tankwart
1 comment so far
Es ist soweit.
Ich werde in die große, bunte Welt der arbeitenden Menschen eintreten.
Am Donnerstag bewarb ich mich bei der Shell-Tankstelle Meckenheim/Merl um einen Aushilfsjob und dieses Wochenende bekam ich mein Namensschild und einen Shell-Pulli (der mir ein-zwei Nummern zu groß sein wird; hab ihn noch nich angehabt, weil der noch gewaschen wird). Ich werde noch einen Anruf von der Chefin der Tanke erhalten, wo dann wohl alles geklärt werden soll, aber scheint ja sicher zu sein, wenn ich jetzt schon mein Namensschild habe.
Die Sache ist übrigens sowas wie ein Generationswechsel. Die letzten fünf Jahre tat mein älterer Bruder Daniel der Shell-Tankstelle gute Dienste als Tankwart, muss jetzt allerdings wegen seiner Examensarbeit seinen Aushilfsjob nach Koblenz (wo er studiert) verlegen. Und da die Tankstelle sowieso im Moment Leute sucht, entschied ich mich spontan dazu in diese großen Fußstapfen, die mein Bruder hinterließ, zu treten.
Also, falls ihr in nächster Zeit mal Bock (und vor allem Geld) zu Tanken habt, kommt zu mir.

In diesem Sinne, gute Fahrt
P.S.: Auf meinem Namensschild steht übrigens wirklich D. (S)Hellfritzsch
Tampons in die Nase stecken…. 30.Mai 2008, 15:17
Posted by hoellenkuehlschrank in Höllenkühlschrank aktuell.Tags: albern, Nase, Rotz, Tampons
1 comment so far
…diese Idee kam vorhin auf, als eine Freundin sich über ihre Allergie beklagte.
Das Bild stelle ich mir jedenfalls ulkig vor. Und wenn man nun einmal bedenkt, dass Menschen in ihren Nasen desöfteren mal Rotz ansammeln und nun weiterspekuliert, was passiert, wenn Tampons mit Feuchtigkeit in Berührung kommen… nun ja, jedenfalls hat sie sich gewünscht, dass ich darüber schreibe.
Bitteschön!
Ein bisschen Weltuntergang 30.Mai 2008, 15:10
Posted by hoellenkuehlschrank in Höllenkühlschrank aktuell, Sprüche & Gedanken und co..Tags: Blitz, Donner, Gewitter, Natur, Regen, Spektakel, Sturm
1 comment so far
Heute Nacht so gegen 4:45 schreckt ich aus meinem Bett hoch und bemerkte sogleich den Grund dafür: Gewitter! Ich liebe Gewitter. Zumindest solange ich nicht mittendrin stehe. Es ist einfach schön anzusehen und macht zudem eine Menge Krach.
Eine Weile sah ich mir das Spektakel an, merkte dann aber, dass ich weiterschlafen wollte, während meine Eltern merkten, dass der Dachfensterrahmen das Wasser irgendwie nicht davon abhielt, sich einen Weg ins Zimmer zu bahnen, sodass der Teppich ein bisschen nass geworden ist. Die beiden sind dann runtergegangen und haben ferngesehen, während ich zwischen Blitz und Donner wieder einschlief.
Heute Morgen erfuhr ich dann, dass zahlreiche Keller mit Wasser vollgelaufen sind und ähnliche kleine unglückliche Umstände herrschten, die ein derart apokalyptisches Gewitter hinter sich herzieht. Gut, dass hier sowas nicht passiert ist.
In diesem Sinne, schönen Tag noch
Rock Band! - Ein Erfahrungsbericht 26.Mai 2008, 17:04
Posted by hoellenkuehlschrank in Games, Höllenkühlschrank aktuell, Musik (mehr oder weniger).Tags: 360, Band, geil, Meinung, Multiplayer, Musik, Review, Rock, spiel, X-Box
3 comments
Zu etwas Erfreulicherem!
Von Freitag auf Samstag verbrachte ich meine Zeit bei einem Kollegen von mir und wir zockten mit einem weiteren Kumpanen zur dritt exzessiv Rock Band. Zwei Gitarren und Drums, ein geeignetes Mikro wird noch angeschafft.
Was soll ich sagen? Das Spiel rockt! Aber richtig!
Ich kann mir kaum ein Spiel vorstellen, dass beim gemütlichen Miteinander mehr Spaß machen sollte (wobei es da je nach Alkoholpegel und/oder Faulheit natürlich Alternativen gäbe) und motivieren würde. Allein das Gründen einer Band, der Einigen auf einen Namen und das Erstellen der Charaktere stellte sich als ein Riesenspaß heraus und wenn es dann erst ans Musizieren geht, steht einer Nacht mit “Open End” nichts mehr im Wege… außer vielleicht diverse Lärmbeschwerden, je nach Lokalität.
Mit unserer Band “G-Spot” haben wir schon über 30-40 Gigs gespielt, ca. 200000 Fans und machen auch optisch was her.
Die Songauswahl ist schier gigantisch, und durch den “Music Store” theoretisch unendlich erweiterbar. Über 100 Songs warten bereits darauf, gespielt zu werden und versprechen viele, viele Wochen Spielspaß, wobei gesagt sei, dass das Spiel erst zu dritt oder zu viert so richtig bockt.
Der Schwierigkeitsgrad ist übrigens nicht so derb wir bei dem kleinen Bruder “Guitar Hero”
Was bei Letzterem “Hard” entsprach, ist bei Rock Band schon “Expert”. Jedoch fühlt man sich auch als Profi nicht unterfordert, da das perfekte Zusammenspiel aller Teilnehmer für genügend Motivation sorgt.
Lediglich das Spielen der “Hammer-Ons” und “Pull-Offs” stellt sich manchmal als schwierig heraus, was aber zu verschmerzen ist.
Viel mehr möchte ich zu dem Game auch garnicht sagen, außer, dass es ein absoluter Pflichtkauf für jeden X-Box und PS3 Besitzer mit zu viel Geld ist (was ja bei letzterer Gruppierung sowieso vorhanden sein sollte), denn über 200€ sind auch trotz tollem Zubehör eine Menge Schotter.
In diesem Sinne, Rock on!
Indiana Jones 4: Meine Meinung 26.Mai 2008, 15:59
Posted by hoellenkuehlschrank in Film, Höllenkühlschrank aktuell, Sprüche & Gedanken und co..Tags: Aliens, Das, des, Ford, Georg, Harrison, Indiana, Jones, Königreich, Kristallschädels, Lucas, Meinung, Review, Spielberg, Steven, und
5 comments
So, Zeit für ein Resümee der letzten Tage. Fangen wir an mit dem Donnerstag, an dem ich mir den neuen Indiana Jones Streifen ansehen durfte.
Fangen wir so an:
Ich bin wirklich ein riesiger Indy-Fan, habe die (ehemalige) Trilogie zig Mal gesehen und halte “Der letzte Kreuzzug” für einen der besten Filme, der jemals gedreht wurde. Dementsprechend ging ich mit hohen Erwartungen an die Sache dran. Ich erwartete natürlich nicht, dass der Film besser werden würde als einer der ersten drei Teile, aber ich erwartete zumindest, dass der Film großartig würde. Vor allem, da es Jahre lang Diskussionen gab, dass Spielberg, Lucas und Ford nach dem geeigneten Drehbuch suchen würden und deswegen der Film erst jetzt gekommen wäre. Mit diesen (recht angemessenen) Erwartungen sah ich das Leinwandspektakel an und dachte mir am Ende:“Was war das jetzt für eine Scheiße?”
Ich war und bin wirklich traurig diesen Film so schlecht zu finden. Denn an sich ist der Film nicht schlecht. Wenn ich darüber nachdenke war der Film unterhaltsam, witzig und spannend, alles Dinge, die einen guten Film ausmachen (sollten). Aber es ist dieses Gesamtpaket, dieser große zusammengekehrte Berg Dreck, der mich diesen Film so (auf gut Deutsch) beschissen finden lässt.
Ich bitte nun übrigens darum, dass alle, die den Film noch nicht gesehen haben und/oder nicht gespoilert werden möchten, jetzt aufhören zu lesen!
Allen voran wäre da das Drehbuch. Es ist einfach große, große Grütze. Es fängt alles mit einem kleinen CGI-Murmeltier an, dass einem die anfängliche Vorfreude schonmal gründlich vermiest. In den ersten fünf Minuten wird dem Film das “Roswell”-Schild eingehämmert, als Russen Area 51 einnehmen (mit fünf bewaffneten Männern, und drei Trucks voller Soldaten, die aber nur aus Spaß mitgefahren sind) und sich von dem gekidnappten Indiana Jones die Leiche eines Alien aufstöbern lassen. Es folgt das übliche Geblubber, bei dem herauskommt, dass Indy zusammen mit Mutt, einem schmierigen 50er Jahre Möchtegern-Rocker, nach Peru reisen muss, um einen Kristallschädel zu finden, der das Tor zur goldenen Stadt El Dorado öffnen soll und zudem geheimnisvoller Kräfte hat. Die Russen sind ihm dabei natürlich auf dem Fersen, außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Marion Ravenwood (die Lady aus dem ersten Teil) und Indy findet heraus, dass Mutt (eigentlich Henry III.) deren gemeinsamer Sohn ist. Ab hier wurde der Film erst richtig schlimm (für mich jedenfalls). Dieses ganze Familien-Getue wird über alle Maßen überzogen und ist absolut keines Vergleichs mit dem grandiosen Zwiespiel zwischen Harrison Ford und Sean Connery aus Teil 3 würdig. Jeder Dialog zwischen den Familienmitgliedern wird zwanghaft mit irgendwelchen Gags zugestopft, die auch aus “Alle unter einem Dach” stammen könnten. Während der Verfolgungsjagd im Dschungel mausert Mutt sich dann noch zu einem echten Nachwuchstarzan, nachdem er sich innerhalb von zwei einhalb Millisekunden bei irgendwelchen CGI-Affen abguckt, wie man an Lianen schwingt. Bei einem darauffolgenden Kampf zwischen Indy und einem russischen Rocky Balboa wird dann gezeigt, wieviele computeranimierte Ameisen in die unterschiedlichen Öffnungen des Gesichts passen, was ja an sich nicht so schlimm wäre, wenn bis zu dem Punkt nicht so eine herzliche Familien-Bilderbuch-Stimmung geherrscht hätte.
Noch garnicht erwähnt habe ich den verrückten Oxley, der den Kristallschädel als erster entdeckt hatte, und dadurch wahnsinnig geworden ist. Seine Aufgabe im Film ist es, den albernen Irren zu spielen, Slapstickeinlagen zu liefern und haarig zu sein (zwei Minuten vor Ende des Films wird er dann allerdings wieder normal, was keinen tieferen Sinn hat). Ein weiterer Charakter ist Mac, der am Anfang seinen langjährigen Gefährten Indy an die Russen verrät, zwischendurch mehrmals die Seiten wechselt, und dann am Ende doch verreckt. Keine Ahnung, was diese Rollenvergabe für einen Zweck hatte.
Nun, wo waren wir? Kurz bevor die Truppe der Helden den Tempel von El Dorado erreicht, nimmt Indy den Schädel in die Hand und sagt er müsse ihn alleine in den Tempel bringen, weil er es ihm befohlen habe. Eine Textpassage, die praktisch für den Arsch ist und scheinbar nur aus Spaß in das Drehbuch geschrieben wurde, um der Situation mehr Tiefe zu verleihen, denn 20 Sekunden später sind dann doch alle zusammen auf dem Weg zu dem Tempel, wo sie von zornigen Ugha-Ugha-Menschen verfolgt werden, die aber erfolgreich durch die Macht des Schädels verscheucht werden können. Irgendwann kommen dann alle - die Guten sowie die Bösen - in dem Heiligtum an, das der Bestimmungsort des Kristallschädels ist. Hier warten dann 13 kristallene Skelette mit langen Hinterköpfen, wobei einem dieser natürlich fehlt (der Kristallschädel nämlich). Der wird dem kopflosen Skelett prompt aufgesetzt woraufhin die 13 Skelette zum Leben erwachen und der bösen Russenanführerin ihren Wunsch nach dem gesamten Wissen der Welt erfüllen (was dazu führt, dass sie verreckt… selbstverständlich). Ein “Tor in eine andere Dimension” öffnet sich und die 13 Skelette vereinigen sich zu (täterätä) einem Außerirdischen, und der einzige Gedanke der dem Publikum im Kopf schwrrte war:“Bitte, lass jetzt kein UFO kommen!”
Zwei Minuten späterm, nach der erfolgreichen Flucht aus dem Tempelgewölbe, verschwindet das Alien dann in einem UFO (na super). Zum krönenden Abschluss heiraten Indy und Marion dann natürlich noch. Am Ende wird die Tür der Kirche dann (übertrieben pathetisch) durch einen heftigen Windstoß geöffnet, Indy’s Hut in den Gang zwischen den Bänken geweht und von Mutt aufgehoben. Er versucht ihn aufzusetzen, bekommt ihn dann allerdings von dem lieben Papa abgenommen, denn es gibt ja nur einen Indiana Jones.
Der Film war vorbei… Totenstille und die Enttäuschung im Saal konnte man förmlich riechen. Fast alle dachten das Gleiche:“War das jetzt der Film?”
Naja… für mich wird dieses Machwerk des Teufels Lucas zu den Akten gelegt als eine lauwarme Mischung aus “Akte X” und “Die Mumie”. Nochmal ansehen werde ich ihn mir wohl nicht.
Beinharte Indy-Fans sollten sich das Königreich des Kristallschädels sparen. Leute, die nicht sonderlich viel mit Henry Jones zu tun haben, erwartet eine nette Familien-Action-Scifi-Komödie.
Ui, 960 Wörter.. das sollte dann erstmal reichen.
In diesem Sinne, einen schönen Start in die Woche wünsche ich

